Klaus Bartsch

Diplom-Ökonom Klaus Bartsch, Jahrgang 1959, Studium der Volkswirtschaftslehre und der Hochschule für Wirtschaft und Politik, Hamburg, und Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bremen, ist seit 1991 beruflich auf dem Feld der empirischen Wirtschaftsforschung tätig, von 1991-1995 im Rahmen des Instituts für Konjunktur- und Strukturforschung (IKSF) der Universität Bremen und seit 1995 als freiberuflicher Berater (Klaus Bartsch Econometrics). 1990/1991 erstellte Klaus Bartsch in enger Kooperation mit Prof. Gerhard Leithäuser die Basisversion seines makroökonometrischen Deutschlandmodells LAPROSIM (Langfristprognose- und Simulationsmodell). Während seiner Tätigkeit am IKSF wurde es ständig weiterentwickelt und u. a. um demographische, verkehrliche und umweltökonomische Submodule erweitert.

1993/1994 unterstützte Bartsch auf der Basis eines um ein differenziertes Verkehrsmodul erweiterten Makromodells die Bundesverkehrswegeplanung des Bundesverkehrsministe-riums.

Von 1994 bis 2004 unterstützte Klaus Bartsch regelmäßig das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut in der Hans-Böckler-Stiftung bei der Erstellung von Konjunkturprognosen und durch makroökonometrische Politiksimulationen zu jeweiligen Brennpunktthemen. Darüber hinaus ist Klaus Bartsch seit 1995 immer wieder in mittelbarem oder unmittelbarem Auftrag des DGB und seiner Einzelgewerkschaften mit ökonometrischen Expertisen befasst.

Im mittelbaren Auftrag des Berliner Wirtschaftssenators erweiterte Bartsch im Jahr 2002 LAPROSIM um ein differenziertes Humankapitalmodul und um ein mit dem Makromodell verknüpfte repräsentative Betriebsmodule auf der Basis der Kostenstrukturstatistik, um die Makro- und Mikroeffekte unterschiedlicher Weiterbildungsstrategien simultan behandeln zu können.

Im Jahr 1998 baute Bartsch die erste Version seines regionalökonometrischen Modell des Bundeslandes Bremen BRECOMOD (Bremen Economy Model). Dieses Modell und seine Weiterentwicklungen ist von Bartsch seitdem immer wieder im Auftrag der senatorischer Behörden für Wirtschaft und Finanzen sowie der Senatskanzlei des Bundeslandes Bremen zur Ex-Post-Evaluierung alternativer Handlungsstrategien und zum Zweck der Erstellung langfristiger Planungsdaten verwendet worden. Außerdem wurde das Modell im Rahmen eines interdisziplinären Projekts "Klimafolgenabschätzung im Weserästuar" verwendet.

 

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